Solothurns kleiner Vogelzoo zu Füssen der St. Ursen-Kathedrale

Seit mehr als 100 Jahren gibt es in Solothurn eine Voliere. Seit 1954 befindet sie sich an der Rötistrasse oberhalb des Kinderspielplatzes auf der Chantierwiese. Rund 180 Papageien, Sittiche, Finken, Tauben und Wachteln bevölkern die Kojen. Die  Anlage dient der Freude der Passantinnen und Passanten und wird von Mitgliedern der Ornithologischen Gesellschaft Solothurn ehrenamtlich betreut.

Exkursion für die Gönnerinnen und Gönner

Am Sonntag 12. Mai hatten die Gönnerinnen und Gönner der Voliere Gelegenheit, an einer Führung zu den wichtigsten freilebenden Vogelkolonien in der Solothurner Altstadt teilzunehmen. Am Schluss des Rundgangs via Riedholzturm, Konzertsaal, Bieltor und Aare bis Schützenmatt konnte sich die Gruppe von rund 20 Personen bei Kaffee und Gipfeli die Voliere von innen ansehen. Beim neuen Storchenhorst auf dem Konzertsaal kam auch der 1997 verstorbene Storchenvater Max Bloesch zur Sprache, der als aktives Mitglied der Ornithologischen Gesellschaft eng mit der Voliere verbunden war. Seinem Storchenansiedlungsversuch in Altreu ist zu verdanken, dass es in Solothurn inzwischen wieder drei bewohnte Storchennester gibt. Hier gehts zum Bericht über die Führung zu Alpen- und Mauerseglern sowie Dohlen, der am 14. Mai auch in der Solothurner Zeitung erschienen ist.

 

Wer wir sind

Die Ornithologische Gesellschaft ist ein Verein mit Sitz in Solothurn. Präsident ist Ernst Inäbnit. In der Ornithologischen Gesellschaft sind neben dem Natur- und Vogelschutz auch die Geflügel-, Tauben und Kaninchenzüchter organisiert, deren Stützpunkt die Weststadt ist.

Aktuell

Hier finden die Freundinnen und Freunde der Voliere die neuesten Informationen über die Voliere: Wer über Nachwuchs, Neuzuzüger und überhaupt auf dem Laufenden sein möchte, abonniert unter dem Link "Kontakt" den Newsletter der Voliere.

Spenden

Das Betreuungsteam der Voliere Solothurn arbeitet ehrenamtlich. Aber allein das Futter und der Unterhalt der Anlage kosten jährlich mehrere tausend Franken. Nur dank grosszügigen Spenderinnen und Spendern können die Unkosten gedeckt werden.


Walter und Caterina Ferndriger halten die Voliere in Schuss

 

Seit dem Frühsommer 2016 sorgen Walter und Caterina Ferndriger für das Wohlbefinden der gefiederten Bewohner der Voliere. 15 bis 20 Stunden pro Woche füttern sie die rund 180 Tiere, säubern die Kojen und pflegen auch die Umgebung der Anlage.  An fünf Tagen in der Woche - an zwei anderen Tagen übernimmt mit Heinz Stettler der Dritte im Bund - sind sie meist schon m frühen Morgen da. Für Besucherinnen und Besucher gilt: Zwischen 9 und 10 Uhr morgens ist normalerweise jemand vom Betreuungsteam anwesend.

 

Infos zur Voliere

Die Geschichte der Voliere

1901 wurde in Solothurn die erste Voliere eingeweiht. Sie befand sich am Standort der heutigen Baloise Bank SoBa .

Geschichten von hinter den Kulissen

Wer in der Voliere die Vögel betreut, erlebt vieles mit den Tieren: Volierengeschichten von Catrin Ferndriger.

Postkarten von Pauli & Co

Neu: Mit vorerst drei Sujets gibt es jetzt und in limitierter Auflage Postkarten aus der Voliere Solothurn.

Die gefiederte Belegschaft

Lernen Sie die Vögel der Voliere hier kennen und prüfen Sie, ob Sie sich vor Ort noch an sie erinnern.