Solothurns kleiner Vogelzoo zu Füssen der St. Ursen-Kathedrale

Seit mehr als 100 Jahren gibt es in Solothurn eine Voliere. Seit 1954 befindet sie sich an der Rötistrasse oberhalb des Kinderspielplatzes auf der Chantierwiese. Rund 180 Papageien, Sittiche, Finken, Tauben und Wachteln bevölkern die Kojen. Die  Anlage dient der Freude der Passantinnen und Passanten und wird von Mitgliedern der Ornithologischen Gesellschaft Solothurn ehrenamtlich betreut.

Die neue Attraktion: Vier Graupapageien

Seit Ende September leben nicht weniger als vier Graupapageien in der Voliere. Im August kam durch eine glückliche Wendung die 21-jährige Graupapageiendame "Heidi" dazu. Sie lebte zuvor lange Jahre in einem Einzelkäfig und erlebt jetzt im Zusammenleben mit drei Artgenossen einen zweiten Frühling. Und Ende September brachte der Roggwiler Züchter Paul Mosimann die beiden von Hand aufgezogene Jungvögel Bobbie und Leo (Bild) . Gemeinsam mit "Vormieter" Pauli bevölkern die vier Grauen nun die Innenkoje und haben sich bestens eingelebt. Ab nächsten Frühling, wenn die Temperaturen wieder wärmer werden, sind die geschwätzigen und intelligenten Tiere auch wieder im Aussengehege anzutreffen. Mehr erfahren Sie unter der Rubrik "Aktuell".

Wer wir sind

Die Ornithologische Gesellschaft ist ein Verein mit Sitz in Solothurn. Präsident ist Ernst Inäbnit. In der Ornithologischen Gesellschaft sind neben dem Natur- und Vogelschutz auch die Geflügel-, Tauben und Kaninchenzüchter organisiert, deren Stützpunkt die Weststadt ist.

Aktuell

Hier finden die Freundinnen und Freunde der Voliere die neuesten Informationen über die Voliere: Wer über Nachwuchs, Neuzuzüger und überhaupt auf dem Laufenden sein möchte, abonniert unter dem Link "Kontakt" den Newsletter der Voliere.

Spenden

Das Betreuungsteam der Voliere Solothurn arbeitet ehrenamtlich. Aber allein das Futter und der Unterhalt der Anlage kosten jährlich mehrere tausend Franken. Nur dank grosszügigen Spenderinnen und Spendern können die Unkosten gedeckt werden.


Walter und Caterina Ferndriger halten die Voliere in Schuss

 

Seit dem Frühsommer 2016 sorgen Walter und Caterina Ferndriger für das Wohlbefinden der gefiederten Bewohner der Voliere. 15 bis 20 Stunden pro Woche füttern sie die rund 180 Tiere, säubern die Kojen und pflegen auch die Umgebung der Anlage.  An fünf Tagen in der Woche - an zwei anderen Tagen übernimmt mit Heinz Stettler der Dritte im Bund - sind sie meist schon m frühen Morgen da. Für Besucherinnen und Besucher gilt: Zwischen 9 und 10 Uhr morgens ist normalerweise jemand vom Betreuungsteam anwesend.

 

Infos zur Voliere

Die Geschichte der Voliere

1901 wurde in Solothurn die erste Voliere eingeweiht. Sie befand sich am Standort der heutigen Baloise Bank SoBa .

Geschichten von hinter den Kulissen

Wer in der Voliere die Vögel betreut, erlebt vieles mit den Tieren: Volierengeschichten von Catrin Ferndriger.

Postkarten von Pauli & Co

Neu: Mit vorerst drei Sujets gibt es jetzt und in limitierter Auflage Postkarten aus der Voliere Solothurn.

Die gefiederte Belegschaft

Lernen Sie die Vögel der Voliere hier kennen und prüfen Sie, ob Sie sich vor Ort noch an sie erinnern.